Zalando setzt auf Offline-Integration und hat in Berlin das erste Pilotprojekt gestartet – in Zusammenarbeit mit dem Store Bodycheck im Shoppingcenter Alexa. Kauft ein Konsument in Berlin über Zalando online einen Artikel, der im stationären Shop verfügbar ist, soll dieser innerhalb von 30 Minuten per DHL dort abgeholt und zum Kunden geliefert werden. Langfristig soll diese Art von Kooperationen flächendeckend ausgebaut werden, um so zum einen Einzelhändlern die Möglichkeit zu geben, zusätzlichen Umsatz zu generieren und andererseits um Ware noch schneller liefern zu können. So könnte künftig beispielsweise auch Same Day-Delivery im Ausland, in denen Zalando noch kein Logistiklager hat, möglich sein. Eigene Stores sollen nicht eröffnet werden, dies sei nicht Zalandos Business.
Nach und nach sollen aber die so genannten Brand Shops innerhalb des Zalando-Universums ausgebaut werden. Marken haben die Möglichkeit, auf der Website des Unternehmens einen eigenen virtuellen Shop zu eröffnen, der über ein Content-Management-System selbst gesteuert und mit Inhalten wie Bannern, Videos und Inspirationsquellen gefüllt werden kann. Gute Beispiele hierfür sind die Markenshops von Nike oder Adidas. Durch einen eigenen Brand Store können Labels beispielsweise das Sortiment vergrößern, in dem nicht nur die von Zalando eingekauften Teile im E-Store präsentiert werden. Die Preise werden über den Partner festgelegt, dieser kann auch die Fotos der Kollektionen, wenn gewünscht, selbst einpflegen, wenn diese den entsprechenden Guidelines entsprechen.
