Die Rudolf Wöhrl AG verzeichnet im Geschäftsjahr 2012/13 einen Umsatzrückgang um 1,1% von 271,1 Mio. Euro auf 268 Mio. Euro. Der Rohertrag folgte der Umsatzentwicklung und ging um 0,6 Mio. Euro von 128 Mio. Euro im Vorjahr auf 127,4 Mio. Euro zurück. Das EBITDA verringerte sich von 11,5 Mio. auf 10,5 Mio. Euro; das EBIT von 7,4 Mio. auf 5,5 Mio. Euro.
Diese Entwicklungen führt das Unternehmen hauptsächlich auf Fluktuationen in der Angebotsfläche zurück. So sei unter anderem das Modehaus Hettlage in München geschlossen worden, welches aufgrund fehlender Investitionssicherheit nicht mehr tragbar war. Darüber hinaus wurden einige Filialen wegen Modernisierung oder Erweiterung der Verkaufsfläche kurzfristig außer Betrieb gesetzt.
Dennoch konnte Wöhrl im Geschäftsjahr 2012/13 die Weichen für nachhaltiges Wachstum stellen, insbesondere durch die Kooperation mit Sinn Leffers. „Mit insgesamt 60 Modehäusern, 4.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als 600 Mio. Euro verfügen wir über eine starke Basis für eine erfolgreiche Zukunft. Unser Ziel ist es, die Gruppe durch Bündelung und effiziente Nutzung der gemeinsamen Kräfte zum erfolgreichsten filialisierten Multibrand-Anbieter in Deutschland zu machen“, kommentiert Olivier Wöhrl, Vorstandsvorsitzender der Rudolf Wöhrl AG. Wöhrl hat sich zudem mit einer Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 30 Mio. Euro einer neuen Gruppe von Investoren geöffnet.
Wöhrl: Investitionen mindern Gewinn
/ 02.09.2013Im Geschäftsjahr 2012/13 musste die Rudolf Wöhrl AG leichte Umsatz- sowie Gewinneinbußen hinnehmen. Die Gründe…

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