Die Sourcing-Messe White Label startet nach einer Saison Pause im Sommer dieses Jahres in Berlin in die zweite Ausgabe – mit rund 150 Produzenten. Während bei der Premiere 2012 ausschließlich chinesische Lieferanten unter den Exhibitors waren, werden diesmal auch solche aus Indien, Indonesien, Pakistan, Rumänien und Spanien vor Ort sein.
In der – wie bereits Ende letzten Jahres angekündigten – neuen Location im U3-Bahnhof am Potsdamer Platz werden die Segmente DOB, HAKA, KOB und Accessoires abgedeckt, wobei die Aussteller unter anderem Hanf, Baumwolle, Kunstfasern, Leinen, Wolle und Seide verarbeiten.
Zudem soll das neu eingeführte Green, Fair & Friendly-Kennzeichnungssystem (GFF) darauf hinweisen, ob die Hersteller umweltschonend produzieren, Sozialstandards beachten und verantwortungsvoll im Sinne des Verbraucherschutzes handeln. Als Bewertungsgrundlagen gelten dabei Zertifizierungen wie GOTS, Ökotex, WRAP oder Fairtrade. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, unseren Besuchern möglichst detaillierte Informationen über die Aussteller zu vermitteln – dies gilt insbesondere für den Bereich der Zertifizierung. Unternehmen, die bereits zertifiziert sind, profitieren natürlich auch von dieser positiven Außendarstellung“, so White Label-Chef Sven Eriskat. Von den aktuellen Ausstellern sollen sich knapp 20% in allen Kategorien qualifizieren.
Darüber hinaus wartet die Messe an den ersten beiden Tagen mit Fachseminaren rund um das Thema Sourcing auf; am 3. Juli, und damit am ersten Messetag, öffnet sie darüber hinaus im Rahmen des „Late Night Shoppings“ bis 20 Uhr die Türen.
White Label mit mehr Ausstellern
/ 04.06.2013Das Debüt sollte Kontakte zu chinesischen Produzenten vermitteln, ab 2013 war die Teilnahme von Zulieferern aus aller Welt geplant – das scheint der White Label zu glücken…

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