Webshops tricksen bei Warenverfügbarkeit

  /  31.08.2015

Onlineshops arbeiten mit verschiedenen „Tricks“, um Kunden zum Kauf zu bewegen. Zalando wurde deshalb jetzt abgemahnt…

Der NDR hat recherchiert und zu Tage gefördert: Auf vielen Websites werden potenziellen Kunden weniger Produkte von einem Teil angezeigt, als eigentlich noch auf Lager sind. Diese Verknappungsstrategie sorge für einen emotionalen Druck, es werde dann eher gekauft, heißt es. Markt und NDR Info haben beispielsweise bei Zalando festgestellt, dass obwohl nur noch die Stückzahl von drei Artikeln eines Produkts angezeigt wurde, selbiges noch fünf oder teilweise zehn Mal bestellt werden konnte. Auf NDR-Nachfrage hieß es, dass der Warenbestand aus technischen Gründen nicht in Echtzeit abgebildet werde. Es handele sich um einen Mindestbestand. Die Wettbewerbszentrale sieht darin allerdings eine Irreführung der Verbraucher, weshalb Zalando abgemahnt wurde.

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