Immer häufiger wird der QR-Code in verschiedenen Bereichen für das mobile Einkaufen eingesetzt sowie für die Nutzung als Marketing-Instrument innerhalb von Werbekampagnen. Mit dem Scannen des Codes per Smartphone gelangt man zu der entsprechenden WebApp, um weitere Informationen zu bekommen. In dem kürzlich eröffneten Pop-up-Store von Ebay in Berlin wird der Kunde über den Code am Etikett des Produktes beispielsweise direkt zu der entsprechenden Produktseite geleitet, über die er den gewünschten Artikel auf mobilem Wege kaufen kann.
Experten der Firma Symantec warnen nun jedoch vor gefälschten QR-Codes: Die Fälscher überkleben dabei den vorhandenen Barcode mit einem imitierten, durch dessen Einlesen man dann auf eine ebenfalls nachgemachte Website gelangt. Im schlimmsten Fall reicht dieser Besuch aus, um das Smartphone oder den Tablet-PC mit einem Trojaner zu infizieren. So besteht für geübte Fälscher die Möglichkeit, Internetseiten zu imitieren, um an die persönlichen Daten wie Passwörter oder Zugangsdaten zu gelangen.
Um diesem vorzubeugen, raten Experten einen QR-Scanner im Mobiltelefon zu installieren, der die Vertrauenswürdigkeit einer Internetseite prüft, da nicht immer ein genauer Blick ausreicht, um einen gefälschten von einem echten Barcode zu unterscheiden. Eine weitere mögliche Lösung dafür soll den Unternehmen über Websites wie QRtool.de zur Verfügung gestellt werden. Hier können die Codes mit dem Firmen-Logo oder anderen individuellen Grafikelementen erstellt werden, die dann durch die Komplexität und Individualität schwerer durch unbefugte Dritte zu imitieren und zu fälschen sind.
