Obwohl der spanische Modekonzern Zara sich in der Vergangenheit bereits freiwillig an die Tarifverträge des Hamburger Einzelhandels angelehnt hatte, sei es nun „in konstruktiven Verhandlungen“ zwischen Ver.di und der Fashion-Kette zu einer verbindlichen Einigung gekommen. Mit der Unterzeichnung der Tarifverträge sollen Arbeitsplätze sowie eine existenzsichernde Bezahlung für alle 4.000 Beschäftigten bundesweit rechtsverbindlich sein. Zara verpflichtet sich zudem als erstes Unternehmen im bundesweiten Einzelhandel, den gesetzlich zulässigen Zeitraum befristeter Arbeitsverhältnisse von einer Dauer von zwei Jahren auf lediglich eine Jahr tariflich zu reduzieren.
„Mit der Unterschrift unter den Tarifvertrag haben die Beschäftigten von Zara endlich die Rechtssicherheit unserer Tarifverträge. Darüber hinaus machen beide Vertragsparteien damit deutlich, dass auch für erfolgreiche junge Einzelhandelsunternehmen die Tarifverträge unserer Branche Leitlinien für eine moderne Unternehmenspolitik sind. Tarifverträge sind kein Relikt einer vergangenen Zeit, sondern ein wichtiger Maßstab für eine existenzsichernde Bezahlung und gute Arbeit“, betonte Arno Peukes, Ver.di-Verhandlungsführer für Zara.
„Wir haben die Hamburger Tarifbedingungen in den Mittelpunkt der für Zara geltenden Regelungen gestellt, haben aber gleichzeitig zusätzliche wesentliche Verbesserungen ausgehandelt. So bekommen die Beschäftigten künftig nicht nur doppelt so hohe Sonntagszuschläge, wie sie in Hamburg vorgesehen sind. Auch bei der Arbeitszeit und der Freistellung für Gewerkschaftsarbeit hat das Unternehmen nun eine für die Beschäftigten verbesserte Regelung akzeptiert“, unterstrich Orhan Akman, Co-Verhandlungsführer von Ver.di.
Verdi und Zara einigen sich
/ 04.04.2014„In konstruktiven Verhandlungen“ zwischen Zara und der Gewerkschaft Ver.di sei man nun zu einem rechtsverbindlichen Abkommen gelangt…

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