„Wir verfolgen nach wie vor das Ziel, über einen Zukunftssicherungstarifvertrag den Karstadt-Beschäftigten eine planbare Zukunftsperspektive zu sichern“, so Arno Peukes, Verdi-Verhandlungsführer der Karstadt-Tarifkommission. Obwohl man zur fünften Verhandlungsrunde erstmals gemeinsam mit der Tarifkommission und dem Gesamtbetriebsrat an einem Tisch saß, brachte die Auseinandersetzung zwischen Karstadt und Verdi über eine Standort- und Beschäftigungssicherung sowie die Rückkehr in die Tarifbindung nicht die gewünschte Einigung. „Da mit der Absage des Termins am 25. Februar vonseiten der Geschäftsführung ein Verhandlungstag verloren gegangen ist, sind wir heute trotz intensiver Gespräche nicht so weit gekommen, wie wir gehofft hatten“, so Peukes weiter.
Die Neuausrichtung von Karstadt unter der Unternehmensführung, welche von den Beschäftigten als durchaus positiv wahrgenommen werde, fordere geradezu Verbindlichkeiten bezüglich der Rahmenbedingungen, glaubt Rüdiger Wolff, Co-Verhandlungsführer Verdi. „Das ist ein hartes Stück Arbeit, das da noch vor uns liegt.“ Die Sanierungsbemühungen seien bisher mäßig erfolgreich verlaufen, so hatte Nicholas Berggruen erst kürzlich gegenüber der Süddeutschen Zeitung zugegeben, dass die Häuser, die man bereits saniert habe, nicht besser funktionieren als jene, die nicht saniert wurden.
Der nächste Verhandlungstermin soll in Kürze festgelegt werden.
Verdi und Karstadt: Ohne Einigung
/ 07.03.2014Auch die 5. Karstadt-Verdi-Verhandlungsrunde brachte kein Ergebnis – obwohl man erstmals gemeinsam mit Tarifkommission und Gesamtbetriebsrat debattierte…

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