Der Stellenabbau bei Karstadt könnte laut der Gewerkschaft Ver.di bis zu 4.000 Mitarbeiter betreffen. Die vom Unternehmen angekündigte Streichung von 2.000 Vollzeitstellen entspräche aufgrund der hohen Teilzeitjob-Quote dem Verlust von 3.000 Mitarbeitern. Dieser geplante Personalabbau sei „Gift statt Medizin für eine erfolgreiche Umsetzung der Strategie 2015“, ist Ver.di überzeugt.
Zu den 3.000 Beschäftigen kommen noch diejenigen, deren befristete Arbeitsverträge nicht verlängert werden sowie die Mitarbeiter der Multimedia-Bereiche, die ebenfalls abgebaut werden sollen. Ver.di sieht zudem einen Widerspruch in den von Karstadt genannten Gründen für die Stellenstreichungen. Neue Marken und anspruchsvollere Sortimente könnten nur erfolgreich angeboten und verkauft werden, wenn ausreichend Personal an Bord sei, bereits heute könnten in vielen Filialen ganze Abteilungsbereiche zu Randzeiten aber nicht mehr abgedeckt werden.
Ver.di: mehr als 2.000 Karstadt-Kündigungen
/ 20.07.2012Laut Ver.di sollen bis zu 4.000 Mitarbeiter vom geplanten Jobabbau bei Karstadt betroffen sein. Die Stellenstreichungen seien „Gift statt Medizin für eine erfolgreiche Umsetzung der Strategie 2015“, heißt es. Seitens Karstadt war die Rede von 2.000 Stellen, die gestrichen werden sollen.

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