Nach anhaltendem Drängen wurde bei der Berliner E-Plattform auf Grundlage des europäischen Rechts ein konzernweiter Betriebsrat gegründet. Diesem sitzt der Schwede Michael Lindskog vor, welchem als Manager die Verantwortung für das Skandinavien-Geschäft obliegt. Die Tatsache, dass es sich bei dem Gremium nicht um einen „deutschen“ Betriebsrat handelt, stößt bei der Gewerkschaft Ver.di laut Tagesspiegel auf Unmut. Nicht nur hätten kritische Beschäftigte außerhalb der Führungsebene „keine Chance“ gehabt, bei der Vorstellungsrunde hatten die Bewerber Englisch sprechen müssen, was einem Nachteil gegenüber, der Sprache in geringerem Maße mächtig, dennoch qualifizierten, deutschen Beschäftigte gleichkäme. Zalando Communication Manager Boris Radke verwies infolge dessen auf die Tatsache, dass allein an den Berliner Standorten etwa 40% der Belegschaft aus dem Ausland kämen und Englisch die am meisten gesprochene Sprache innerhalb des Unternehmens sei. Insgesamt lag die Wahlbeteiligung aller Mitarbeiter bei 25%.
Ver.di kritisiert Zalando-Betriebsrat
/ 08.01.2015Mit der Ernennung eines Zalando-Betriebsrates reagierte der Onlinehändler auf die fortwährende Kritik der Gewerkschaft Ver.di. Zufrieden ist diese dennoch nicht…

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