Uniqlo im Polizei-Visier

  /  20.07.2015

Ein kurzer Clip, der in der Umkleidekabine einer Uniqlo-Filiale in Peking aufgenommen wurde, sorgt für Aufsehen – und erste Verhaftungen…

Ein Kurzfilm, der einen Mann und eine Frau beim Geschlechtsverkehr in einer Uniqlo-Umkleid in Peking zeigt, sorgt für Aufregung. Fünf Menschen, darunter die „Hauptakteure“ sollen laut Medienberichten festgenommen worden sein. Nachdem das Video im Netz die Runde machte, fanden sich zahlreiche Chinesen vor dem Uniqlo-Store ein und nahmen sich in zweideutigen Posen auf. Die Polizei riegelte den Shop schließlich ab. 

Nun muss die Frage geklärt werden, wer das Video veröffentlicht hat und ob Uniqlo selbst im Sinne von Werbezwecken etwas damit zu tun hat. Das Unternehmen dementiert dies vehement, hat sich bereits für den Clip entschuldigt und Kunden dazu aufgerufen, die Umkleidekabinen ausschließlich zum Anprobieren von Kleidung zu nutzen. Sollte Uniqlo doch etwas mit der Verbreitung des Films zu tun haben, könnten dem Filialisten laut Medienberichten eine Geldstrafe von 200.000 bis zu 1 Mio. Yuan (etwa 29.600 bis 148.000 Euro) sowie ein Entzug der Geschäftslizenz drohen.

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