Im Segment Wäsche wurde 2011 ein Umsatzwachstum von 3,1% erzielt. Anhand des Marktvolumens zeigt sich so eine Annäherung an die übrigen Segmente, die sich um 1,8% steigern konnten: Insgesamt umfasst der Markt für Wäsche, Strümpfe und Badebekleidung 2011 ein Marktvolumen von 4,85 Mrd. Euro und liegt damit hinter Damen- und Herrenbekleidung sowie Schuhen auf dem vierten Platz. Besonders Tagwäsche (+7,2%) und Badebekleidung (+6,4%) können deutliche Umsatzzuwächse verbuchen. Zu diesen Ergebnissen führte der IFH-Branchenfokus Wäsche.
Jeder Deutsche zahlt im Schnitt 59,30 Euro jährlich für Wäsche. Der Konsument suche einerseits aktuelle Marken mit Design- und Passform-Qualität, andererseits wachse das Bedürfnis nach schnellen Outfitwechseln und die damit verbundene Erwartung an niedrige Preise. „Das neue Konsumverhalten der Verbraucher unterstützt eine Marktentwicklung, die preisorientierten vertikalen Händlern neues Marktpotenzial verspricht“, erklärt Hansjürgen Heinick, Senior Consultant am IFH Köln.
Der Online-Handel führt heute mit nahezu 800 Mio. Euro Umsatz im Wäschemarkt zu strukturellen Änderungen: Bereits jetzt streben preisorientierte Filialsysteme ausländischer Wäschespezialisten mit modischer Differenzierung und häufig wechselnden Kollektionen auf den deutschen Markt – für genau diese Wäsche-Filialisten und die Monolabel-Shops der Wäschehersteller wird von den IFH-Experten ein Umsatzzuwachs von mehr als 30% in den kommenden fünf Jahren erwartet.
Umsatzzuwachs bei Wäsche
/ 19.09.2012Das Wäschesegment gewinnt an Bedeutung und verbuchte 2011 ein Umsatzplus von 3,1%. Für Wäsche-Filialisten und Monolabel-Shops wird in den kommenden fünf Jahren ein Umsatzzuwachs von mehr als 30% erwartet.

Prognose Wäschemarkt – Entwicklung der Vertriebswege 2011 bis 2016 (Index 2011=100)
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