Die Porsche Design Group – Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG – konnte das vergangene Geschäftsjahr nach eigenen Angaben mit einer Umsatzsteigerung von 45% auf 116,2 Mio. Euro (2011: 79,8 Mio. Euro) abschließen. Im Franchisegeschäft hat die Marke ein Plus von mehr als 52% im Vergleich zum Vorjahr verbuchen können, im eigenen Retail-Segment lag der Zuwachs bei rund 94%. Für den Bereich Fashion kann die Porsche Design Group ebenfalls positives Resümee ziehen. Der Anteil des jungen Segments beträgt rund 30% am Gesamtumsatz im Retail-Sektor, heißt es auf Nachfrage von 1st-blue, darunter wird ebenfalls die Rubrik Schuhe gezählt.
„Mit unserer Luxusmarke Porsche Design haben wir im vergangenen Geschäftsjahr erneut bewiesen, dass Luxus aus Deutschland international stark gefragt ist“, so Jürgen Geßler, CEO der Porsche Design Group. „Ganz besonders positiv blicken wir auf die Entwicklung unserer Fashion-Kollektion. Der noch junge Bereich hat bereits heute den größten Umsatzanteil in unserem Retailgeschäft. Sehr erfreulich und mit ausschlaggebend für unser starkes Umsatzplus waren auch die Verkäufe des P'9981 Smartphones, das wir in Kooperation mit BlackBerry entwickelten.“
Ein weiterer Grund für die erhöhten Zahlen könnte unter anderem der Ausbau des Vertriebsnetzes durch internationale Franchise-Stores unter anderem in der Türkei, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kanada, USA und Mexiko sowie Reatil-Shop-Openings in Deutschland und auf dem chinesischen Markt sein.
Im neuen Geschäftsjahr soll das Hauptaugenmerk auf der Zielgruppe Frauen liegen, da das Portfolio noch nie so komplett gewesen sei wie seit 2013. Für den Auftakt hat das Unternehmen die erste Damenhandtasche in petto, die ab März dieses Jahres in den Stores zu erwerben ist.
