Im Zuge einer Übernahmeofferte wurde der Handel mit Aktien des Surfwear-Brands Billabong am 17. Dezember 2012 an der Börse in Sydney für zwei Tage ausgesetzt, da das Unternehmen das neue Angebot zunächst prüfen will. Antragsteller ist Paul Naude, der Mitte November 2012 seine Ämter als Direktor und General Manager für Amerika bei dem australischen Label niedergelegt hatte, um nach Investoren für die finanziell angeschlagene Marke zu suchen.
Naude soll 1,10 australische Dollar pro Billabong-Aktie bieten, wonach sich der Wert des Unternehmens auf 526,8 Mio. australische Dollar (rund 422 Mio. Euro) belaufe. Der Antrag läge damit unter dem des Investors Texas Pacific Group International LCC, der zuletzt 694,5 Mio. australische Dollar zahlen wollte, im Oktober jedoch die Offerte zurücknahm.
