Das Konsortium bestehend aus Alain Prost, ehemaliger Geschäftsführer von La Perla, und dem tunesischen Produzenten Isalys, hat Lejaby, Tochtermarke von Palmers, übernommen und möchte das Label nach eigenen Angaben zu alter Stärke zurückführen. Lejaby, 1930 gegründet, musste im Dezember 2011 Insolvenz anmelden. Eigentlich sollte die französische Marke saniert werden, doch laut Unternehmensangaben erforderte der 2010 eingeleitete Sozialplan mehr Zeit und Geld als vorgesehen. Dazu seien 2011 Schwierigkeiten mit Hauptlieferanten aus Tunesien gekommen, die sich nachteilig auf die Umsätze auswirkten.
Max W. Römer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Palmers Textil AG, sagt: „Diese Variante ist für Lejaby in der derzeitigen Situation eine gute Lösung. Lejaby ist somit in einem sicheren Hafen gelandet.“
Auch für Palmers gibt es bereits Pläne für einen Verkauf beziehungsweise einer Beteiligung. „Diese Gespräche laufen gut und sind nicht von der Situation bei Lejaby betroffen“, so Römer.
Übernahme von Lejaby
/ 23.01.2012Erst im Dezember 2011 hat Lejaby, Tochterunternehmen von Palmers, Insolvenz anmelden müssen, nun wechselt die französische Lingerie-Marke den Besitzer. Der Verkauf von Palmers soll davon nicht beeinflusst werden.

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