Tom Tailor: keine Katzenfellverwendung

  /  17.01.2014

Das für eine Tom Tailor-Mütze verwendete Fell, bei dem es sich laut Tierschutzorganisationen um Katzenfell handelte, gehörte laut Marke in Wirklichkeit...

Nachdem kürzlich der angebliche Gebrauch von Haustierfellen bei Mützen der Marke Tom Tailor Aufsehen erregte, kam das Unternehmen anhand von zwei unterschiedlichen Laboruntersuchungen zu dem Ergebnis, dass die Fellapplikationen nicht von einer Hauskatze stammen. Damit falle sie nicht unter das Verbot, in der EU mit Katzenfellen zu handeln. Die Tierschutzorganisationen Animals’ Liberty, Animals United, Wahro – World Animal Help and Rights Organisation hatten die Vorwürfe gegen die Marke Tom Tailor gerichtet, die anschließend Prüfungen in externen Labors veranlasst hatte. Diese kamen nach Unternehmensangaben zu folgendem Ergebnis: „Bei dem von Ihnen eingesandten Material handelt es sich nicht um Felis silvestris Haare (Hauskatze)“, hat es in dem Schnelltest-Gutachten des Deutschen Wollforschungsinstituts geheißen.

Man habe die Bommel mit unterschiedlichen Fellproben von Hauskatzen verglichen und sei zu dem Schluss gekommen, dass man eine Übereinstimmung ausschließen könne. Die Zuordnung sei zwar noch nicht gänzlich abgeschlossen, die Proben zeigten jedoch eine gute Gleichartigkeit mit den morphologischen Merkmalen des Fells des Marderhundes. Die betreffende Mütze hatte man laut Unternehmen bereits Mitte Dezember 2013 aus dem Sortiment genommen und soll auch in Zukunft nicht mehr veräußert werden. Künftig wolle man neben den Kontrollen der allgemeinen Verarbeitung auch verstärkt die verwendeten Materialien überprüfen.

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