Die Polizei in Bangladesch, die im Rahmen des Fabrikeinsturzes der Produktionsstätte Rana Plaza ermittelte, hat die Unterlagen laut amerikanischer Medienberichte an die dortige Justiz übergeben. Auf Grundlage dieser sollen der Besitzer sowie 40 weitere Verdächtige des Mordes verklagt werden. Es habe sich bei dem Zusammensturz der Textilfabrik, bei dem mehr als 1.100 Menschen ums Leben kamen, laut einem der betroffenen Ermittler um „Massenmord“ gehandelt, weshalb man davon ausgehe, dass auch die Justiz der Anklage stattgeben und ein Verfahren in Gang setzen wird. Am 31. Mai 2015 war es in einer weiteren Textilproduktionsstätte in Bangladesch erneut zu einem Feuerausbruch gekommen – ob und wie viele Verletzte es gab, ist nach Angaben der Agentur Reuters bis dato unklar.
Textilfabrikbesitzer unter Mordanklage
/ 01.06.2015In Bangladesch ermittelt die Polizei gegen den Besitzer der Textilfabrik Rana Plaza sowie gegen 40 weitere Verdächtige – die Anklage lautet: Mord…

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