Sympatex findet Investor

  /  08.05.2026

Für den insolventen Membranhersteller Sympatex wurde ein Investor gefunden. Das operative Geschäft geht an die italienische Pidigi S.p.A.…

Die insolvente Sympatex Technologies GmbH wird zum 1. Juni 2026 im Rahmen einer übertragenden Sanierung von der italienischen Pidigi S.p.A. übernommen. Insolvenzverwalter Axel W. Bierbach bestätigte die Einigung mit dem italienischen Zulieferunternehmen aus Verona. Die Transaktion wurde im Rahmen eines strukturierten M&A-Prozesses unter Federführung von Dr. Wieselhuber & Partner umgesetzt.

Am Standort Unterföhring bleiben 21 Arbeitsplätze und vier Ausbildungsplätze erhalten. Für 25 Beschäftigte sind Kündigungen vorgesehen. Internationale Einheiten in Frankreich, China und Hongkong sollen fortgeführt werden.

Pidigi arbeitet bereits seit Jahren mit Sympatex zusammen. Die Kooperation bestand unter anderem im Bereich Schuhtechnologie und Tape-Lösungen. Laut Unternehmen werden bestehende Geschäftsbeziehungen weitergeführt.

Sympatex hatte Ende Januar 2026 Insolvenz angemeldet. Die bisherige Geschäftsführerin Kim Scholze wird das Unternehmen nach Abschluss der Transaktion verlassen.

Die Lösung sichert die Fortführung der Marke und zentraler Geschäftsbereiche. Gleichzeitig wird die Unternehmensstruktur deutlich reduziert weitergeführt.

Key Facts: Sympatex Technologies
Gründung: 1986
Sitz: Unterföhring, Deutschland
Segment: Textile Technologien
Kernkompetenz: Funktionsmembranen
Positionierung: Anbieter nachhaltiger Membransysteme
Aktuelle Strategie: Neustart unter neuer Eigentümerstruktur
Produktfokus: Membranen und technische Lösungen
Zielgruppe: Bekleidungs- und Schuhindustrie
Vertrieb: internationale B2B-Strukturen

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