Jeder dritte Verbraucher wünscht sich virtuelle Alternativen zur Umkleidekabine. 34% der Deutschen kaufen ihre Kleidung mittlerweile „immer“ oder „meistens“ über das Internet; dennoch brechen 35% einen Onlinekauf ab, wenn sie sich nicht sicher sind, ob das gewünschte Kleidungsstück richtig sitzt. 15% kaufen nie im Web, insbesondere weil sie sich bezüglich der Größen nicht sicher sind. 19% verfolgen das Augen-zu-und-durch-Prinzip – trotz Unsicherheit bezüglich der richtigen Größe wird der Kauf getätigt. Zu diesen Ergebnissen führte jetzt eine Umfrage unter 500 Verbrauchern des virtuellen Umkleidekabinen-Anbieters Fits.me.
Laut Umfrage geht hierzulande zudem der Gebrauch von Umkleidekabinen in stationären Shops – vor allem aus Zeitgründen – zurück. So gaben 32% an, diese mittlerweile seltener zu nutzen als noch vor drei Jahren. 39% der weiblichen und 28% der männlichen Befragten gaben an, „nie“ oder nur „selten“ Kleidung im Store anzuprobieren. Nur 9% kaufen Mode laut Umfrage ausschließlich „offline“.
31% der Befragten würden gewünschte Kleidung gerne online in einer virtuellen Umkleide anprobieren. Mit 37% würde insbesondere der Zielgruppe der 18- bis 34-Jährigen diese Möglichkeit die Kaufentscheidung erleichtern; 41% würden eine mobile Lösung auch dann von ihrem Smartphone oder Tablet aus nutzen, wenn sie in einem stationären Shop etwas gefunden hätten, die Schlange an der Umkleidekabine aber zu lang wäre.
Studie: Wunsch nach Onlineanprobe
/ 04.09.2013Laut einer Umfrage bricht jeder Dritte den Kleiderkauf im Netz ab, aus Unsicherheit hinsichtlich der richtigen Größe. Abhilfe schaffen könnten…

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