Die Ergebnisse der Trendstudie zum ethischen Konsum „Lebensqualität – Konsumethik zwischen persönlichem Vorteil und sozialer Verantwortung“ der Otto Group zeigen, dass sich Verbraucher vermehrt dieser Thematik stellen. Erstmals geben mehr als die Hälfte dieser (56%) an, häufig Produkte zu kaufen, die ethisch korrekt hergestellt wurden. Damit hat sich der Wert in den vergangenen vier Jahren mehr als verdoppelt. Auch die Bedeutung der regionalen Warenherkunft nimmt für die Konsumenten zu – 87% gaben an, dass dieser Faktor für sie eine wichtige Rolle spielt, vor rund zwei Jahren lag der Wert noch bei 77%.
Der soziale Aspekt steht für die Befragten im Fokus, so definiert sich für 92% der Bürger ethischer Konsum dadurch, Produkte zu kaufen, bei deren Herstellung auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen geachtet wird. Darüber hinaus wurde die Lebensqualität thematisiert: Während 60% ethisch korrekte Produkte kaufen, weil sie damit ihre eigene Lebensqualität erhöhen, erwerben sogar 83% Waren, weil sie damit die Lebensqualität anderer erhöhen.
„Die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, dass viele Handelsunternehmen in diesem Bereich großen Herausforderungen gegenüberstehen – nicht nur in den Ländern, wo die Waren hergestellt werden, sondern auch hier in Deutschland, etwa beim Thema Bezahlung und Tarifbindung“, so Dr. Timm Homann, für den Multichannel-Handel zuständiger Konzern-Vorstand der Otto Group.
