Streit um Lacoste-Führung

  /  24.10.2012

Der ehemalige Firmenchef Michel Lacoste will vor Gericht erreichen, dass seiner Tochter Sophie Lacoste-Dournel das neubezogene Amt der Verwaltungschefin aberkannt und jede Entscheidung für nichtig erklärt wird. Er habe sich als Nachfolgerin seine Nichte Beryl Lacoste-Hamilton gewünscht.

Der Streit um die Führung des Unternehmens Lacoste ist nun Gerichtssache. Der frühere Firmenchef Michel Lacoste will erreichen, dass das Pariser Handelsgericht die Ernennung seiner Tochter Sophie Lacoste-Dournel zur neuen Verwaltungsratschefin rückgängig macht und alle Entscheidungen für nichtig erklärt werden. Sie war am 24. September 2012 in dieses Amt gewählt worden, obwohl sich Michel Lacoste seine Nichte Beryl Lacoste-Hamilton als Nachfolgerin gewünscht haben soll.

Gegenüber der französischen Zeitung Le Monde soll sich der 69-Jährige über die Art der Ernennung brüskiert haben, in dem er seine Tochter der „Kontrolle“ über das Unternehmen auf „irreguläre“ Weise bezichtigte.

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