Streit um Hirmer-Verkauf

  /  20.10.2025

Das Herrenmodehaus Hirmer in München wurde verkauft – dies sorgt jetzt für ein juristisches Nachspiel. Bei Gericht liegt ein Antrag für eine einstweilige Verfügung vor…

Foto: Hirmer

Das Hirmer Stammhaus auf der Münchner Kaufingerstraße, das Ende September 2025 an den Investor und Immobilien-Unternehmer Erich Schwaiger verkauft worden ist, sorgt nun für eine juristische Auseinandersetzung innerhalb der Familie Hirmer. Beim Landgericht München soll ein Antrag auf einstweilige Verfügung vorliegen, um den Verkauf, bei dem es um 124 Mio. Euro gehen soll, doch noch zu stoppen.

Während Ulrich Hirmer (50% der Anteile) und sein Cousin Ferdinand Hirmer (17%) vom Verkauf an Schwaiger überzeugt sind, da dieser u.a. auch einen langfristigen Mietvertrag garantiere, soll Christian Hirmer (17%), Ferdinand Hirmers Bruder, diese Ansicht nicht teilen. Der zweite zuletzt übrig gebliebene Bieter war eine Investorengruppe aus London, zu der auch Christian Hirmer gehört. Dieser sagte gegenüber der Süddeutschen Zeitung, sie hätten mit 150 Mio. Euro und weiteren sehr guten Konditionen ein besseres Angebot gemacht. 

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