Wer hat Schuld am Einsturz des Textilproduktionsgebäudes Rana Plaza im bangladeschischen Dhaka vor rund einem Jahr? Vor dem Hintergrund dieser Frage soll die örtliche Anti-Korruptions-Behörde nun 17 Strafanzeigen gegen zwei Eigentümer, drei Textilproduzenten, mehrere Architekten, Ingenieure sowie Verwaltungsbeauftragte gestellt haben. Der Vorwurf lautet: Man habe den ursprünglich als Einkaufszentrum geplanten Gebäudekomplex illegal in eine Textilproduktionsstätte umgewandelt. Sowohl der Bürgermeister als auch Verwaltungsbeamte, Architekten und Eigentümer hätten sich laut Behördensprecher „an keine der Bauvorschriften des Landes gehalten“, indem sie das Gebäude um weitere Etagen aufgestockt und in einen Fabrikkomplex mit schweren Maschinen umfunktioniert hätten.
Im Falle einer Verurteilung drohen den Angeklagten bis zu sieben Jahre Gefängnis. Gegen weitere Verdächtige sollen Ermittlungen wegen Mordes laufen.
Strafanzeigen nach Fabrikeinstürzen
/ 16.06.2014Nach dem Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch hat eine Behörde nun diverse Strafanzeigen gestellt. Unter den Angeklagten befinden sich…

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