Universal Denim lautet der Name des Labels, das sich auf dem deutschen Markt im Bereich Denim positionieren will. Anfang 2013 von Mario Siebert und seinem Geschäftspartner Rüdiger von Hagen gegründet, konnte das Brand nach eigenen Angaben eine zufrieden stellende erste Orderrunde verzeichnen. „Wir sind mit dem Start sehr zufrieden. Innerhalb kürzester Zeit konnten wir in Deutschland 60 Kunden gewinnen. Unser Ziel ist es, in den nächsten drei Wochen die Anzahl der Kunden auf 100 zu erhöhen“, so Siebert auf Anfrage.
Die Passformen sind überwiegend schmal und in zwei unterschiedlichen Leibhöhen erhältlich. Eine Boyfriend-Variante ergänzt das Portfolio. Denim wird in Rinsed-, Stone- und Power-Wash offeriert, während sich Colour Denims in Anthrazit, Sand, Olive, Purple, Red, Brandy und Petrol zeigen.
Siebert konnte zuvor bei Denim-Marken wie H.I.S Jeans und Blue Fire Jeans Erfahrung sammeln. Während sein Partner von Hagen – der ebenfalls für H.I.S Jeans tätig war – die Produktentwicklung verantwortet, die ausschließlich in Europa stattfinden soll, kümmern sich folgende Vertriebsagenturen um die deutschlandweite Distribution des Labels: Die Modeagentur Kalweitt betreut Baden-Württemberg, die Agentur Peter Weihermüller ist für Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachen zuständig; die Handelsvertretung Wolfgang Ocklenburg vertreibt in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland; in Bayern sind die Modeagenturen Schnarr und Konrad Hölzl zuständig, Thomas Bartsch verantwortet den Vertrieb in Nordrhein-Westfalen, Berlin und die neuen Bundesländer werden von der Agentur Matthias Leh bereist.
Die Marke, deren Fokus auf Denims für Damen liegt, wartet mit vier Kollektionen pro Jahr auf, die Orderrunde für Herbst/Winter 2013/14 II läuft noch etwa drei Wochen. Mit einer Preislage von 69 bis 89 Euro und einer Durchschnitts-Kalkulation von 3,0 sollen insbesondere Händler im mittleren Preissegment angesprochen werden. Zu den bisher gewonnenen Kunden gehören unter anderem Fachgeschäfte wie das Warehouse in Iserlohn. Eine Teilnahme an Messen sei bisher nicht im Gespräch, man wolle sich zunächst „etablieren“, heißt es auf Nachfrage.
