Sicherheitsbedenken bremsen Onlinehandel

  /  19.08.2015

Nicht nur die Auswahl, der Preis und die Qualität zählen beim Onlineshopping, auch die Sicherheit spielt für ein Großteil der User eine tragende Rolle…

98% der Internetnutzer in Deutschland kaufen zumindest gelegentlich im Netz ein, doch die Mehrheit von ihnen (54%) hat Einkäufe bereits aufgrund von Sicherheitsbedenken abgebrochen. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI). Ein Großteil der Befragten nennt mangelnde Unangreifbarkeit persönlicher Daten sowie den unsicheren Zahlungsverkehr als Hauptprobleme. 

Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, möglichst unkomplizierte Bestell- sowie Versandabläufe und die Vertrauenswürdigkeit des E-Stores sind die wichtigsten Kriterien für den Einkauf im World Wide Web. Fehlende Gütesiegel interessieren hingegen nur rund ein Drittel der Internetnutzer. Ob ein Webshop als vertrauenswürdig empfunden wird, hängt für die meisten Kunden davon ab, ob bereits persönliche positive Erfahrungen gemacht wurden. Ebenso wichtig sind sichere Bezahlwege (85%) und eine sichere Datenübertragung (79%). 78% geben an, mit dem Smartphone oder Tablet vor allem in den eigenen vier Wänden zu shoppen. Jeder zweite Besitzer eines Smartphones oder Tablets befürchtet, dass die Übertragung seiner Daten beim Shopping von unterwegs aus nicht sicher ist.

Beliebteste Ziele für Online-Käufer sind Produkte aus dem Segment Mode, gefolgt von Büchern und Technikprodukten. Auf Platz 1 der am häufigsten genutzten Bezahlsysteme ist bei Frauen mit 67% die Rechnung; Männer nutzen am häufigsten (63%) digitale Zahlungssysteme wie PayPal.

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