Shoepassion übernimmt Mybudapester

  /  07.08.2024

Die Plattform Mybudapester.com, die Ende 2023 Insolvenz anmelden musste, gehört ab sofort zu Shoepassion und soll die Eigenmarken-Strategie ergänzen…

Shoepassion-Store Berlin

Die Plattform Mybudapester.com gehört ab sofort zur Shoepassion GmbH, die den Onlineshop infolge der Insolvenz der Mybudapester.com GmbH übernommen hat. „Die Übernahme von Mybudapester.com ist für uns eine starke Ergänzung unseres Portfolios. Die Plattform bietet unseren Kunden künftig einen deutlich breiteren Zugriff auf hochexklusive Schuhmarken und ergänzt damit unsere Premium-Eigenmarken-Strategie […]“, sagt Shoepassion-CEO Björn Henning.

Mybudapester.com war ab 2015 der Onlineshop des Berliner Schuhhändlers Budapester-Schuhe, welcher ebenfalls die Marke Heinrich Dinkelacker aus dem Hause Shoepassion im Sortiment hatte. Weiterhin ermöglichte Shoepassion dem Onlineshop Mybudapester.com im Jahr 2018 den exklusiven Vollzugriff auf das Gesamtsortiment von Heinrich Dinkelacker für den Online-Vertrieb. Ab 2018 erfolgte zusätzlich die Öffnung der Plattform für stationäre Händlerinnen und Händler. Zum Ende des Jahres 2023 geriet die Mybudapester.com GmbH jedoch in eine Insolvenz, woraufhin der Verkauf der Online-Plattform Mybudapester.com angestrebt wurde. „Mybudapester.com ist eine etablierte Plattform für Luxusschuhe, auf der unsere Eigenmarken hervorragende Wachstumsmöglichkeiten haben und gleichzeitig schaffen wir durch diesen Schritt den Einstieg in das attraktive Marktplatzgeschäft für Luxusschuhe“, fasst Björn Henning die strategischen Ziele hinter der Übernahme zusammen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Shoepassion mit den drei Eigenmarken N91 Berlin, Henry Stevens und Heinrich Dinkelacker hatte im März 2023 beim Amtsgericht Charlottenburg ebenfalls einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt, am 1. Juli 2023 wurde selbiges eröffnet. Die Gläubiger nahmen den Insolvenzplan schließlich im März 2024 mit „überwältigender Mehrheit“ an. In Abstimmung mit dem Restrukturierungsbevollmächtigten wurden Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen umgesetzt; im Ergebnis liegt der Fokus wieder auf dem Onlinegeschäft. Im Zuge der Sanierung wurden sieben der zuvor zehn stationären Stores geschlossen und das Team um rund die Hälfte verkleinert.

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