Laut der Sunday Times sollen ArbeiterInnen in einer englischen Fabrik für die Herstellung von Boohoo-Artikeln nur einen Stundenlohn von umgerechnet 4,38 Euro erhalten – nun stellen die Onlineplattformen Zalando, Amazon, Asos und Next den Verkauf der Marke vorübergehend ein. Der Aktienkurs des Onlinehändlers brach ein und ist derzeit auf dem niedrigsten Stand seit Anfang April 2020.
Boohoo will die Zustände bei dem Zulieferer nun überprüfen und soll bereits die Anwaltskanzlei Alison Levitt eingeschaltet haben. Man toleriere keine Fälle von Verstößen gegen den Verhaltenskodex oder Misshandlungen von Arbeitnehmern. Beziehungen zu Lieferanten, die diese nicht einhalten, werde man beenden.
Shitstorm für Boohoo
/ 08.07.2020Verschiedene Onlineplattformen haben den Verkauf von Boohoo-Artikeln vorerst eingestellt, nachdem das Unternehmen wegen schlechter Arbeitsbedingungen kritisiert wurde…

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