94% der deutschen Männer kaufen ihre Kleidung, Schuhe und Accessoires selbst oder teilen sich die Aufgabe mit einer anderen Person. Somit sind die Zeiten, in denen vor allem das weibliche Geschlecht für diese Besorgungen zuständig war, vorbei. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage zum Einkaufsverhalten des Aachener Marktforschungsunternehmen Dialego.
Während für viele Frauen das Erledigen dieser Einkäufe vor allem Spaß (25%) und Abwechslung (23%) bedeutet, empfinden es fast ein Drittel der Männer (29%) als lästige Pflicht. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass knapp die Hälfte (47%) der männlichen Befragten die Begleitung ihrer Partnerin schätzen.
Die Wünsche innerhalb der Zielgruppen sind sehr unterschiedlich: Während drei Viertel der Kunden bis 29 Jahren und 71% der Frauen großen Wert auf den Look und die Atmosphäre des Einkaufsortes legen, präferieren 45% der Männer vor allem die Beratung beim Kauf von Bekleidung, Schuhen oder Accessoires.
Neben dem stationären Handel gewinnt das E-Shopping immer weiter an Bedeutung, so werden Kleider, Schuhe und Accessoires von 66% der Befragten im World Wide Web erstanden, während 71% Warenhäuser oder Boutiquen und Fachgeschäfte (60%) für ihre Einkäufe besuchen. Rund 13% der deutschen Konsumenten nutzen darüber hinaus die verlängerten Öffnungszeiten des Einzelhandels nach 20 Uhr.
Das Aachener Online-Unternehmen befragte für diese Erhebung 1.000 Bundesbürger.
