Schuheinzelhandel: Umsatz schwankend

  /  25.02.2014

Im der Herbst/Winter-Saison 2013 musste der Schuheinzelhandel witterungsbedingt deutliche Umsatzrückgänge hinnehmen – wie wirkten sich diese auf das Gesamtjahr aus?

Witterungsbedingt war die abgelaufene Herbst-/Winter-Saison für den Schuheinzelhandel schwierig, insbesondere die Händler im südlichen Raum Deutschlands klagten über Umsatzeinbußen im zweiten Halbjahr. Im Durchschnitt sei das gesamte Jahr laut BDSE nach guten Ergebnissen im August und September aber recht zufriedenstellend verlaufen. Extreme Ausreißer wie im März mit einem Umsatzminus von über 20% mussten die Händler im zweiten Halbjahr zwar nicht hinnehmen, allerdings zog der deutlich zu milde Dezember die Jahresendmarke mit einem Minus von 10% spürbar nach unten.

Nach ersten Berechnungen des BDSE erwirtschaftete der stationäre Schuhfachhandel 2013 ein nominales Umsatzwachstum von rund 1%. Zwar verzeichneten mittelständische Fachhändler Einbußen zwischen 0,5 und 1%, die großen Filialisten jedoch erreichten aufgrund der Filialnetzerweiterung sowie dem Ausbau der Verkaufsflächen ein Umsatzplus von etwa 1 bis 2%.

Erneute Zuwächse konnte darüber hinaus der Onlinehandel verbuchen. Der BDSE schätzt den Online-Marktanteil bei Schuhen auf mittlerweile rund 12%. Laut Prognose des Bundesverbandes des Deutschen Schuheinzelhandels e.V. könnte der Kauf im stationären Handel im kommenden Jahr wieder zulegen und im Zuge dessen ein nominales Umsatzwachstum von 2% generieren.

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