Der Schuheinzelhandel konnte trotz schwieriger klimatischer Rahmenbedingungen das Jahr 2013 mit einem Umsatzplus von gut 1% abschließen. Damit erfüllt sich die Prognose des Bundesverbandes des Deutschen Schuheinzelhandels, wonach das Gros der kleinen und mittleren Fachgeschäfte ein Minus von 0,5 bis 1% hinnehmen mussten, große Filialbetriebe hingegen ein Plus von etwa 2% erzielten. Im abgelaufenen Jahr konnte im Schuhfachhandel insgesamt ein Umsatzvolumen von 8,2 Mrd. Euro – zuzüglich anderer Betriebsformen wie Warenhäuser ein Volumen von 11,6 Mrd. Euro – erwirtschaftet werden, wovon rund zwei Drittel auf den stationären Schuhfachhandel entfallen.
Auch wenn die Umsätze zufrieden stellend waren, so litten die Geschäfte im vergangenen Jahr erneut unter einer schwachen Kundenfrequenz. Zwei Drittel der Befragten beklagten eine rückläufige Zahl, was nur durch einen höheren Kaufbetrag pro Konsument kompensiert werden konnte. Die Entwicklung der Preise zeigt, dass diese 2013 im Durchschnitt moderat um 1,6% exakt in dem Maß gestiegen sind, wie sich auch die Verbraucherpreise insgesamt erhöhten. Dementsprechend liegt der Mittelwert für Damenschuhe bei 66 Euro, für Herrenschuhe bei knapp 78 Euro und für Kinderschuhe bei 47 Euro.
Alles in allem dominiert nach wie vor das Segment Damen-Footwear den Schuhhandel und ist mit einem Beitrag zum Gesamtumsatz von 68,6% sogar noch etwas gestiegen. Herrenschuhe trugen 19,4% zum Umsatz bei, Kinderschuhe 6,6%.
Schuheinzelhandel: Plus dank höherer Kassenbons
/ 17.03.2014Witterungsbedingt musste der Schuheinzelhandel 2013 einige Zeit mit schwachen Verkaufszahlen kämpfen. Unterm Strich steht jedoch ein kleines Plus…

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