Saks Global meldet Insolvenz an

  /  14.01.2026

Saks Global hat Insolvenz nach „Chapter 11“ angemeldet. Die Stores sowie die Webshops sollen geöffnet bleiben. Gleichzeitig wird der CEO-Posten neu besetzt…

Saks Global hat in den USA „mit Support der wichtigsten Stakeholder“ ein Restrukturierungsverfahren nach „Chapter 11“ des Insolvenzrechts angemeldet. Der Luxus-Warenhauskonzern, der durch den Zusammenschluss von Saks Fifth Avenue und Neiman Marcus entstanden ist, will so die laufende Umstrukturierung fortsetzen können. Die stationären sowie die Onlineshops von Saks Fifth Avenue, Neiman Marcus, Bergdorf Goodman, Saks Off 5th, Last Call und Horchow sollen geöffnet bleiben. 

Das Unternehmen habe eine Finanzierungszusage in Höhe von rund 1,75 Mrd. Dollar (rund 1,5 Mrd. Euro) erhalten. Diese setzt sich aus 1,5 Mrd. Dollar (circa 1,28 Mrd. Euro) von einer Ad-hoc-Gruppe der vorrangig besicherten Anleihegläubiger sowie aus rund 240 Mio. Dollar (etwa 205 Mio. Euro) zusätzlicher Liquidität von den Kreditgebern des Unternehmens zusammen.

Erst zum Anfang dieses Jahres hatte Richard Baker, dem über die Investmentfirma NRDC auch die Hälfte von Galeria gehört, Marc Metrick als CEO ersetzt. Jetzt folgt nach weniger als zwei Wochen der nächste Wechsel und Geoffroy van Raemdonck, zuvor an der Spitze der Neiman Marcus Group, übernimmt den Posten.

Update, 17. Januar 2026
: Zu den Gläubigern sollen bekannte Unternehmen wie Chanel (136 Mio. Dollar Schulden), Kering (60 Mio. Dollar Schulden), Kapri Holdings (33,3 Mio. Dollar Schulden) und LVMH zählen. Auch für Talbot Runhof soll es um einen hohen sechsstelligen Betrag gehen. Neiman Marcus habe im Rahmen des Zusammenschlusses in 2024 rund 2,5 Mrd. Dollar für Saks bezahlt. Damit habe man sich ebenfalls bereits übernommen, heißt es laut Medienberichten.

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