Das Label Royal Robbins will den D.A.CH.-Markt wieder verstärkt angehen und hat dafür die Vertriebler Wolfgang Jahn und Joakim Persson zurück ins Boot geholt. Mit der Outdoor in Friedrichshafen gab das Duo das Startsignal für das Comeback des amerikanischen Brands. Von 2010 bis 2015 wurde die Marke in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht aktiv verkauft; die Europazentrale in UK hat Kunden zwar bedient, Bestandskunden wurden aber weder besucht, noch fanden beispielsweise Schulungen statt. Jahn und Persson betreuten Royal Robbins bereits bis 2010, fokussierten sich dann aber während der vergangenen fünf Jahre auf den Aufbau von Sherpa Adventure Gear. Nun sollen sie sich bei Royal Robbins um die Pflege der Bestandskunden kümmern und potenzielle neue ansprechen. Über 120 Händler stehen laut Label zurzeit wieder auf der europäischen Kundenliste.
„Royal Robbins profitiert von vielen treuen Kunden”, berichtet Jahn. „Wir konnten fast alle Reisebekleidungsspezialisten, wichtige Outdoor- und zahlreiche Sportfachhändler gewinnen, die dem Thema Travel entsprechende Bedeutung beimessen beziehungsweise die Umsätze bei den bestehenden Kunden spürbar ausbauen. Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen.“ Das Brand überzeuge bei Händlern vor allem mit betriebswirtschaftlichen Argumenten wie einer hohen Warenverfügbarkeit mit entsprechender Aus- und Nachlieferquote, einer hohen Lagerumschlagsgeschwindigkeit sowie guten Deckungsbeiträgen dank geringer Abschriften. Die Vororder der Spring/Summer-Collection 2016 sei noch möglich, da das Royal Robbins-Lager in der Europa-Zentrale gut bestückt sei und die Marke über eine sehr gute Nachlieferfähigkeit verfüge, heißt es auf Nachfrage. Jahn und Persson sind mit einem Showroom in Sindelfingen vertreten.
