Die Umsätze im westeuropäischen Einzelhandel müssen aufgrund sinkender Bevölkerungszahlen sowie abnehmender Kaufkraft Einbußen hinnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt nun die Roland Berger-Studie „Western European Retailers – At cross-roads between revolution or evolution“. „Um einen Ausweg aus der Krise zu finden, müssen Einzelhändler mit innovativen Ladenkonzepten und Produkten auf neue Konsumgewohnheiten und Marktveränderungen reagieren“, so Alexander Belderok, Partner von Roland Berger Strategy Consultants.
Um diesem entgegen zu wirken, solle der Einzelhändler aus den bestehenden Ladenflächen moderne und kundenorientierte Einkaufswelten schaffen. Darüber hinaus, folgert das Unternehmen, könne man durch den Verkauf von Eigenmarken 15% günstigere Preise anbieten und, infolgedessen, 25% höhere Magen erreichen.
Auf dem E-Commerce-Markt zeichnet sich derweil ein gegenläufiger Trend ab. Stieg der Anteil an Online-Shoppern bereits 2011 auf 40%, so ist 2012 ein Wachstum von weiteren 16% zu erwarten, da online rund 500 Mio. europäische Verbraucher erreicht werden können, fasst Belderok zusammen.
