River Island hat vom High Court in Großbritannien das Go für den vorgelegten „formellen Restrukturierungsplan“ bekommen, schließt ab kommendem Jahr 33 von noch rund 230 Stores und hofft auf positive Verhandlungen mit den Vermietern von 71 weiteren Shops, um die Mieten zu senken. Von den Schließungen betroffen sind ausschließlich Läden in Großbritannien, nicht in Irland. Circa 110 von etwa 950 Stellen in der Zentrale sollen abgebaut werden, rund 1.000 von etwa 5.000 weiteren Stellen stehen auf der Kippe.
CEO Ben Lewis hat kürzlich deutlich gemacht, dass dem Unternehmen bei Nichtgenehmigung der Umstrukturierung voraussichtlich bis Ende August bzw. Anfang September 2025 das Geld ausgegangen wäre und man Insolvenz hätte anmelden müssen. Der Jahresumsatz war zuletzt um rund 20% gesunken. River Island sucht derzeit nach neuem Kapital in Höhe von 54 Mio. Pfund (rund 62,4 Mio. Euro).
Schon im Juli hatte die britische Kette die Gläubiger dazu aufgerufen, dem Rettungsplan zuzustimmen, konnte dies aber nur bei rund der Hälfte durchsetzen, weshalb das Gericht die finale Entscheidung übernehmen musste.
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River Island darf sich sanieren
/ 11.08.2025Die Umstrukturierung von River Island wurde in Großbritannien vom High Court genehmigt. Jetzt können Stores geschlossen und Mieten voraussichtlich gesenkt werden…

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