Retouren: Online-Händler tragen Kosten

  /  27.01.2014

Im Rahmen einer Umfrage der Welt am Sonntag gaben die größeren E-Händler an, dass sie trotz neuer Retourrichtlinien auch weiterhin die Rücksendekosten tragen wollen…

Ab Juni 2014 sollen die geplanten Änderungen an den Bestimmungen zur Rücksendung in Kraft treten – laut Umfrage der Welt am Sonntag wollen große Versandhändler wie Amazon, Zalando sowie die Otto Group jedoch weiterhin selbst für die Kosten einer Retoure aufkommen. Kostenfreiheit des Versandes und des Rückversandes seien ein zentraler Punkt des Verständnisses von E-Commerce, heißt es. Dies hatten die Unternehmen auf Anfrage von 1st-blue bereits Mitte vergangenen Jahres angegeben. Weniger Kulanz soll es künftig bei kleineren Online-Händlern geben, insbesondere in Branchen wie dem Schmuck- oder dem Elektroniksegment.

Die häufigsten Retouren tätigen deutsche Konsumenten im Bereich Bekleidung/Schuhe, der Faustregel des interaktiven Handels folgend: „Je näher das bestellte Produkt am Körper ist, desto höher ist die Rückgabequote.“ Die Otto-Tochter Hermes schätzt die durchschnittliche Retourenquote im E-Commerce dem Bericht zufolge auf etwa 50%.

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