Quiksilver mit hohem Nettoverlust

  /  13.12.2013

Quiksilver muss im Geschäftsjahr 2012/13 auf allen Märkten Umsatzrückgänge hinnehmen. In einem Bereich entwickelt sich das Unternehmen aber positiv…

Nach den roten Zahlen im ersten Halbjahr hatte es sich bereits angedeutet – Quiksilver hat die Talfahrt der Umsätze auch in der zweiten Hälfte fortgesetzt. Die Erlöse des Unternehmens liegen im gesamten Geschäftsjahr 2012/13 (Stichtag: 31. Oktober) mit 1,81 Mrd. Dollar (1,32 Mrd. Euro) 6% unter dem Vorjahresniveau von 1,94 Mrd. Dollar. Der Nettoverlust stieg von 18 Mio. Dollar auf 239 Mio. Dollar.

In Amerika muss das Unternehmen ein Umsatzminus von 7% auf 893 Mio. Dollar hinnehmen, in der EMEA-Region eines von 6% auf 632 Mio. Dollar, im Raum Asien/Pazifik sind es Minus 8%, somit liegt der Umsatz dort bei 282 Mio. Dollar.

Bei Quiksilver sank der Erlös um 7% auf 721 Mio. Dollar, bei Roxy um 2% auf 511 Mio. Dollar und bei DC um 8% auf 542 Mio. Dollar. Während im Bereich Wholesale insgesamt ein Rückgang von 8% auf 1,29 Mrd. Dollar und im Retail von 1% auf 447 Mio. Dollar verzeichnet wird, konnte das Unternehmen zumindest im Bereich online zulegen. Die Erlöse stiegen hier um 25% auf 16 Mio. Dollar.

Präsident und CEO Andy Mooney zeigt sich positiv gestimmt: „Wir haben während der letzten Monate große Fortschritte mit unserem Profit Improvement Plan gemacht. Im vierten Quartal haben wir weiter an der Anpassung unserer weltweiten Geschäftstätigkeit gearbeitet, unprofitable Stores geschlossen […] und wichtige Fortschritte bei der Etablierung globaler Kontrollen in den Supply-Chain-Management-Prozessen getätigt. Seit November führen wir das schnell wachsende Brasilien- und Mexikogeschäft wieder in Eigenregie; außerdem haben wir unseren ersten Lizenzvertrag abgeschlossen. Ich freue mich, dass unsere Bemühungen zur Kostenreduzierung zu einer Steigerung des EBITDA von 3 Mio. bzw. 7 Mio. Dollar für das vierte Quartal und das zweite Halbjahr 2013 geführt haben. Während der Nettoumsatz aufgrund der erwarteten Abnahme der DC-Umsätze niedriger war als im Vorjahreszeitraum, haben wir eine höhere Bruttomarge erzielt und konnten die Vertriebs- und Verwaltungskosten senken.“

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