PVH verzeichnet im Geschäftsjahr 2013/14 (Stichtag: 2. März) resultierend aus der Warnaco-Übernahme ein Umsatzplus von rund 36% von 6,0 auf 8,2 Mrd. US-Dollar. Wegen der Kosten für die Integration musste das Unternehmen im vierten Quartal allerdings einen Nettoverlust in Höhe von 37,5 Mio. Dollar hinnehmen. Der Jahresüberschuss fiel um knapp 67% von 433,8 auf 143,5 Mio. Dollar. Chairman und Chief Executive Officer Emanuel Chirico erklärt: „2013 war ein Transformationsjahr für PVH, das mit der Warnaco-Übernahme im Februar 2013 begann, gefolgt von dem Verkauf des Einzelhändlers Bass im November letzten Jahres. Wir glauben, dass diese strategischen Änderungen unseren Konzern langfristig stärken.“
Warnaco produzierte bereits in den vergangenen Jahren zahlreiche Linien von Calvin Klein in Lizenz, die nach der Akquisition in das Geschäft der Marke integriert wurden. Das Label steigerte den Umsatz so von rund 1,2 Mrd. auf knapp 2,8 Mrd. Dollar. Tommy Hilfiger setzte 6,7% mehr und somit 3,4 Mrd. Dollar um. Die Heritage Brands (u.a. Van Heusen, Izod, Arrow, Speedo, Warner’s, Olga) verbesserten den Umsatz um 18,5% auf rund 2 Mrd. Dollar.
Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert das Unternehmen ein Umsatzplus von 3% auf etwa 8,5 Mrd. Dollar. Darüber hinaus hat der Konzern Steve Shiffman zum 1. Juli 2014 zum CEO von Calvin Klein ernannt; derzeit ist er als President und CCO der Marke tätig. In seiner neuen Position folgt er auf Tom Murry, der den Posten des Executive Chairman von Calvin Klein Inc. übernimmt.
PVH: mehr Umsatz, weniger Gewinn
/ 26.03.2014Im Geschäftsjahr 2013/14 verbucht der Konzern PVH ein deutliches Umsatzplus. Umstrukturierungskosten ließen den Jahresüberschuss allerdings stark sinken…

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