Puma spürt die Krise

  /  24.10.2012

Für Puma lief das dritte Quartal alles andere als zufrieden stellend. Obwohl die Umsätze immerhin um 6% stiegen, muss das Unternehmen einen Rückgang um 81,7% hinsichtlich des Gewinns vor Steuern hinnehmen. Schuld: die Kosten für das Transformationsprogramm.

Puma hat schon bessere Zeiten gesehen. Bei dem Unternehmen ging der Gewinn vor Steuern im dritten Quartal um 81,7% auf 21,3 Mio. Euro zurück, in den ersten neun Monaten um 40,3% – von 281,1 Mio. Euro auf 167,7 Mio. Euro.

Laut Puma hat sich der Konzerngewinn vor allem wegen Sondereffekten in Höhe von rund 80 Mio. Euro im Zuge des angekündigten Transformationsprogramms um 85,1% auf 12,2 Mio. Euro im Quartal verringert. In den ersten neun Monaten dieses Jahres ging der Konzerngewinn um 42,8% auf 112,8 Mio. Euro zurück. Schwierig soll vor allem die Lage in Südeuropa, Frankreich und Großbritannien sein.

Dabei stiegen die Umsätze des Unternehmens im dritten Quartal immerhin um 6% auf Euro-Basis und währungsbereinigt um 0,5% auf  892,2 Mio. Euro. In den ersten neun Monaten dieses Jahres verbesserten sie sich um 7,8% auf Euro-Basis, währungsbereinigt um 3,3%, auf 2,46 Mrd. Euro.

Das Unternehmen rechnet nun für 2012 mit einem Umsatzplus im Gesamtjahr um einen mittleren einstelligen Prozentsatz. Der Konzerngewinn wird aber wohl unter dem Wert von 2011 in Höhe von 230 Mio. Euro liegen.

Unter der Leitung von CEO Franz Koch soll das angekündigte Transformationsprogramm weiter umgesetzt werden und den Konzern wieder auf Kurs bringen. Unter anderem sollen Verwaltungsfunktionen zentralisiert, die Beschaffung regional gesteuert, 80 unrentable Shops geschlossen, die Produktpalette um 30% reduziert sowie Sponsoringverträge überprüft und zum Teil gekündigt werden.

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