Puma: Management in der Kritik

  /  07.05.2013

Auf der Hauptversammlung von Puma haben Aktionärsvertreter derzeit unbesetzte Positionen im Management kritisiert. Zudem sei die Aktie in Gefahr, deren Wert um 70% zusammengeschrumpft war.

Foto: ©Kent Quirk via Flickr

„Unprofessionell und der Puma SE nicht würdig“ sei der Beitrag des Verwaltungsrats von Puma anlässlich der Hauptversammlung des Sportartikelherstellers gewesen. Laut Medienberichten hatten Aktionärsvertreter die derzeitig unbesetzten Management-Positionen – neben dem Vorstand sind momentan weitere der fünf geschäftsführenden Direktorenposten vakant – öffentlich kritisiert. So wird Björn Gulden das Amt des Vorstandsvorsitzenden erst ab dem 1. Juli 2013 antreten, sein Vorgänger Franz Koch hatte das Unternehmen jedoch bereits Ende März verlassen.

Neben der Personalsituation, die als „Aderlass“ bezeichnet wurde, wurde auch die Höhe der Aktie bemängelt, die aufgrund des Gewinneinbruchs im vergangenen Jahr um 70% von 2 Euro auf 50 Cent zusammengeschrumpft war. Die Ernennung des PPR-Kandidaten, Jean-Marc Durplaix, als neues Mitglied des Verwaltungsrats sei nahezu sicher, da der französische Luxusgüterkonzern, der nun in Kering umbenannt werden soll, rund 82% der Anteile an Puma hält. Aus diesem Grund sehen die Aktionärsvertreter zudem die geforderte Transparenz und Veröffentlichung der Vorstandsgehälter für undurchsetzbar.

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