12,8% weniger Gewinn trotz Umsatzplus – im ersten Halbjahr 2012 sank der Konzerngewinn bei Puma auf 100,6 Mio. Euro, im zweiten Quartal musste sogar ein Minus von 29,2% hingenommen werden. Das Unternehmen will jetzt mit einem Transformationsprogramm das Geschäftsmodell optimieren und die Kostenstruktur verbessern. So sollen die Anzahl der Organisationseinheiten in Europa von derzeit 23 Ländern auf sieben Ländergruppierungen verringert und die Verwaltungsfunktionen zentralisiert werden, während sich die einzelnen Länder künftig weiterhin auf die Bereiche Vertrieb und Marketing konzentrieren.
Zudem soll die Beschaffung künftig regional gesteuert werden, was die Bearbeitungszeit von Kundenaufträgen verkürzen soll. Darüber hinaus will man Stores an profitablen Standorten eröffnen, unrentable Shops schließen und aktuelle Sponsoringverträge überprüfen und gegebenenfalls kündigen.
Auch im Management wird es Änderungen geben. Klaus Bauer (57), Chief Operating Officer und seit 1989 bei Puma, wird seinen Vertrag nicht über das Jahr 2012 hinaus verlängern. Sein Nachfolger wird Michael Lämmermann (50), seit 1993 bei Puma, der ab dem 1. Januar 2013 für die Bereiche Finanzen und Recht verantwortlich sein wird. Antonio Bertone, Chief Marketing Officer, nimmt eine neue berufliche Herausforderung an und verlässt das Unternehmen nach 18 Jahren ebenfalls Ende 2012. Der 39-Jährige wird Puma aber weiterhin beratend zur Verfügung stehen. Sein Nachfolger steht noch nicht fest.
Das Management geht davon aus, dass das Transformationsprogramm einmalige Kosten von bis zu 100 Mio. Euro mit sich bringt, was dauerhaft aber zu einer deutlichen Kosteneffizienz führen soll.
Puma krempelt Unternehmen um
/ 26.07.2012Im ersten Halbjahr 2012 verzeichnet Puma zwar ein Umsatzplus, der Konzerngewinn sinkt jedoch um 12,8%. Das Unternehmen will nun mit einem Transformationsprogramm und Aufwendungen in Höhe von 100 Mio. Euro für Besserung sorgen.

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