Die Umsätze von Puma sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres währungsbereinigt um 5,9% auf 1,6 Mrd. Euro gestiegen, das Ebit reduzierte sich allerdings um 37,7% auf 44,3 Mio. Euro, das Konzernergebnis um knapp 46% auf 21,5 Mio. Euro. „Wir arbeiten konsequent daran, diesen negativen Währungseffekten entgegenzuwirken, indem wir unsere Verkaufspreise in den betroffenen Märkten erhöhen und – wenn möglich – Teile unserer Beschaffung auf die lokale Ebene in den einzelnen Märkten verlagern. Diese Maßnahmen reichen jedoch derzeit noch nicht aus, um die negativen Effekte auf unsere Rohertragsmarge vollständig zu kompensieren. Trotz des anhaltenden Margendrucks haben wir uns dazu entschieden, weiterhin in unser Marketing, unsere IT-Infrastruktur und die Modernisierung unserer eigenen Einzelhandels¬geschäfte zu investieren“, erklärt CEO Bjørn Gulden. Im zweiten Quartal ging das Konzernergebnis von 4,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf Minus 3,3 Mio. Euro zurück.
Das Umsatzplus verdankt das Unternehmen vor allem dem Segment Schuhe, mit dem ein Plus von 11,7% auf 736,9 Mio. Euro verbucht werden konnte. Im Textilsegment stiegen die Umsätze währungsbereinigt um 2,7% auf 543,1 Mio. Euro, bei den Accessoires gab es einen leichten Rückgang von 0,9% auf 314,1 Mio. Euro.
