Puma hat im zweiten Quartal 2026 erneut einen Umsatzrückgang verzeichnet. Die Erlöse sanken nach Unternehmensangaben um 9,4 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro. Gleichzeitig blieb der Sportartikelhersteller operativ in den roten Zahlen. Als Belastungsfaktoren nennt Puma den laufenden Konzernumbau sowie eine schwächere Nachfrage im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt.
Besonders das Großhandelsgeschäft entwickelte sich in Nordamerika und Europa schwächer. Puma reduziert dort nach eigenen Angaben gezielt die Liefermengen. Auch das eigene Einzelhandelsgeschäft verzeichnete einen leichten Nachfragerückgang, während der E-Commerce leicht zulegte.
CEO Arthur Hoeld sieht das laufende Jahr weiterhin als Übergangsphase. Der Konzern hält an seinem Restrukturierungsprogramm fest, das unter anderem den Abbau von Lagerbeständen, die Schließung unrentabler Stores, eine stärkere Fokussierung auf Kernsportarten und den Ausbau des Direktgeschäfts vorsieht.
Puma bestätigt trotz der schwachen Quartalsentwicklung seinen Jahresausblick. Ab 2027 soll das Restrukturierungsprogramm nach Unternehmensangaben wieder nachhaltiges Wachstum ermöglichen.
Key Facts
Unternehmen: Puma SE
Thema: Quartalszahlen Q2 2026
Umsatz: knapp 1,7 Milliarden Euro
Entwicklung: Umsatz minus 9,4 Prozent laut Unternehmen
Ergebnis: operativer Verlust im zweiten Quartal
Strategie: laufendes Restrukturierungsprogramm
Ausblick: Jahresprognose bestätigt
Langfristiges Ziel: nachhaltiges Wachstum ab 2027 laut Unternehmen
