Premium gibt sich international

  /  08.07.2013

Die Premium punktete im Juli 2013 laut Veranstalter mit einem hohen Anteil ausländischer Besucher. Aber auch die Frequenz war ansehnlich…

Die Premium präsentierte vom 2. bis zum 4. Juli dieses Jahres einen Mix aus 900 Marken mit rund 1.500 Kollektionen, 30% davon zeigten sich erstmals auf der Messe. Die Veranstalter ziehen hinsichtlich der Besucherfrequenz und vor allem bezüglich der Internationalität ein selbstbewusstes Resümee: „Diese Saison haben wir mit der Premium ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Es hat einfach alles gestimmt“, so Anita Tillmann. 71% der Besucher kamen laut Veranstalter aus dem Ausland. Zuwächse seien in erster Linie aus Übersee, Frankreich und den Benelux-Ländern zu verzeichnen.

Andrea Bra’, Designer und Mitinhaber von HTC Hollywood Trading Company, zieht gegenüber 1st-blue ebenfalls ein positives Fazit: „Die Premium hat mir sehr gut gefallen, es herrschte eine tolle Atmosphäre und die Besucher waren sehr interessiert an den Kollektionen.“

„Die Premium war wie immer gut strukturiert und wir hatten am Bobi-Stand genug zu tun, aber insgesamt war der Besucherandrang gefühlt schwächer als zuvor. Ich habe am Mittwochnachmittag die Panorama besucht und am Donnerstagvormittag die Bread & Butter. Alle Messen waren professionell aufgestellt, wie ich es weltweit selten sehe, aber die Teilnahme des Handels lässt zu wünschen übrig. Nach dem Echo, welches überall zu hören war, muss die Premium wohl noch die erfolgreichste und beste Messe für unser Segment in Berlin sein“, so Thomas Ullrich, Managing Director EFSN.

Neben der Präsentation der Kollektionen wurde diese Saison im Rahmen des „Parley“, gehosted von Pharrell Williams, die steigende Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikmüll sowie die mögliche Wiederverwertung und Verarbeitung zu Bionic Yarn diskutiert. „Wir konzentrieren uns auf die Bedürfnisse der Branche durch gezielten Know-how-Transfer. Mit der Firma Bionic und Parley zum Thema Sustainability und sinnvolle Verwertung von Plastik stellen wir ein Businessmodell mit Zukunftspotential vor – eine Chance für die Branche und gleichzeitig eine Chance für die Umwelt“, erklärt Anita Tillmann.

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