Kering-Chef François-Henri Pinault hat offenbar einige Aufgaben für den neuen Puma-Vorstand Björn Gulden, ließ er gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verlauten. Der zum Luxus- und Lifestyle-Konzern – ehemals PPR – gehörende Sportartikelhersteller habe laut Pinault interne Schwächen, die es zu korrigieren gelte, so sei die Organisationsform dem Wachstum Pumas in vergangenen Jahren nicht ausreichend angepasst worden. Im Zuge dessen habe das Unternehmen viele Lizenznehmer übernommen, aber nie richtig integriert.
Strukturen wie die IT-Systeme und verschiedene Abläufe müssten jetzt einer Vereinfachung und Vereinheitlichung unterzogen werden, zudem sollen auch Werbeträger wie Athlet Usain Bolt verstärkt herausgestellt werden. Im Lifestyle-Segment will sich Pinault zunächst auf die Sanierung konzentrieren, bevor man sich dem Zukauf anderer Marken widme.
