Für Picard kann es weitergehen; Ende August wird das Insolvenzverfahren in Eigenregie eröffnet. Familie und Freunde hätten insgesamt eine siebenstellige Summe investiert, heißt es auf Anfrage; der Sanierungsplan stehe. Zu den Maßnahmen zählt unter anderem die Trennung von rund 30% der Belegschaft, von denen ein Großteil in eine Transfergesellschaft wechsle. Außerdem müsse man sich von unrentablen Retail-Flächen trennen. Acht bis neun Flächen an Flughäfen sollen bleiben. Das Firmengelände wurde verkauft, so dass sich das Unternehmen in den kommenden zwei Jahren einen neuen Standort suchen muss, möglichst in der Nähe. Die saisonale als auch die NOS-Kollektion wurden um rund 40% gestrafft.
Picard hatte am 11. Mai 2020 ein vorläufiges Schutzschirmverfahren angemeldet. Die Corona-Krise habe das Unternehmen hart getroffen und es habe keinen anderen Weg gegeben, da die Umsatz- und Zahlungsverluste aus dem Einzelhandel zu groß seien, vor allem die der ausländischen Kunden und des Key Accounts Galerie Karstadt Kaufhof, hieß es auf Anfrage. Der Schutzschirm sei nun im Rückblick der richtige Weg gewesen.
Picard: Insolvenz in Eigenverwaltung
/ 17.08.2020Picard hatte sich Mitte Mai unter den Schutzschirm begeben, nun wird Ende August das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Die Sanierungsmaßnahmen…

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