Pepco-Neustart in Deutschland

  /  23.02.2026

Das Pepco-Eigenverwaltungsverfahren wird Ende Februar beendet, nachdem der Insolvenzplan einstimmig angenommen wurde. Ein Teil der Shops wurde geschlossen...

Rund ein halbes Jahr nach Verfahrensbeginn kann der Discounter Pepco N.V. (zusammen mit den Tochtergesellschaften die „Pepco Group“) die Restrukturierung der deutschen Tochtergesellschaft Pepco Germany GmbH abschließen. Die Gläubigerversammlung hat dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt. Selbiger wurde durch das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg rechtskräftig bestätigt, so dass das Eigenverwaltungsverfahren, das im Juli beantragt und am 1. Oktober 2025 eröffnet wurde, zum 28. Februar 2026 beendet wird.

Zugleich hat Pepco Germany die operative Restrukturierung plangemäß abgeschlossen; das Filialnetz wurde von 64 auf 36 Standorte verkleinert. Im Zuge der per Ende Januar vollzogenen Schließungen verringerte sich die Zahl der Mitarbeitenden in Deutschland von 500 auf rund 350. 

Nach Abschluss des Verfahrens wird Sanierungsgeschäftsführer Christian Stoffler von der Kanzlei Gerloff Liebler Rechtsanwälte wie geplant sein Mandat beenden. Die Geschäftsführung der Pepco Germany GmbH wird künftig aus Daniel Blaumann, der weiterhin das operative Geschäft hierzulande verantwortet, Jorge Gervasi, COO Westeuropa, und Ľubica Poláková, Leiterin Finanzwesen, bestehen.

Stoffler: „Pepco Germany ist ein Musterbeispiel für eine schnelle und effektive Sanierung in Eigenverwaltung. […] Pepco hat jetzt alle Voraussetzungen, um in Deutschland erfolgreich neu zu starten.“ Der Discounter für Bekleidung und andere Handelswaren für die ganze Familie ist in 18 europäischen Ländern mit mehr als 4.000 Stores präsent und beschäftigt mehr als 4.000 Angestellte.

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