Das Einzelhandelsunternehmen Pepco, das Kleidung sowie Haushaltsprodukte und Spielzeug im Sortiment hat und dessen Entwicklung vor rund 20 Jahren in Polen begonnen hat, zieht sich vom österreichischen Markt zurück. Am 27. Februar 2024 hat man beim Handelsgericht Wien Insolvenz angemeldet. Noch vor rund einem Jahr stand die Expansion auf der Agenda, jährlich sollten 30 neue Stores eröffnet werden. Nun werden die 73 Shops in Österreich die Türen schließen; betroffen sind rund 680 Angestellte.
Laut Creditreform belaufen sich die Verbindlichkeiten auf etwa 72 Mio. Euro. Rund 300 Gläubiger können ihre Forderungen noch bis zum 23. April 2024 anmelden. Als Gründe für das Scheitern in Österreich werden unter anderem das zurückhaltende Konsumverhalten, die Inflation und hohe Betriebskosten genannt. Laut dem Standard sehen die Store-Vermieter den Grund allerdings eher in Management-Fehlern, darunter teure Standort-Übernahmen und zu viel Personal für einen Discounter. Pepco ist laut Angaben auf der Website in 17 Ländern mit mehr als 3.000 Stores präsent.
Pepco-Insolvenz in Österreich
/ 01.03.2024Das polnische Unternehmen Pepco hat in Österreich Insolvenz angemeldet und wird sich im Zuge dessen vom dortigen Markt zurückziehen. Betroffen sind mehr als 70 Stores…

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