Die Parfümerie Pieper, die 1931 als Seifengeschäft in Bochum startete und heute als Deutschlands größtes inhabergeführtes Parfümerieunternehmen gilt, hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Am 20. November 2025 hat das zuständige Amtsgericht das vorläufige Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung angeordnet. Der Geschäftsbetrieb, online sowie stationär, soll vollständig weiterlaufen, Ziel des Verfahrens sei es, das Unternehmen nachhaltig zu sanieren und für die Zukunft neu aufzustellen.
„Die Sanierung in Eigenverwaltung gibt uns die Möglichkeit, unser Unternehmen bei voller operativer Kontrolle zu stabilisieren und strategisch weiterzuentwickeln“, sagt Geschäftsführer Oliver Pieper, Urenkel von Unternehmensgründerin Anna Pieper. Die Löhne und Gehälter sind für drei Monate durch das Insolvenzgeld gesichert. Das Amtsgericht hat Rechtsanwältin Sarah Wolf von der Kanzlei Anchor als vorläufige Sachwalterin eingesetzt. Gleichzeitig wird die Geschäftsführung von Rechtsanwalt Dr. Philipp Grub als Generalbevollmächtigter und seinem Team aus der Kanzlei Grub Brugger sowie durch den eingesetzten CRO Sven Pursche im Prozess begleitet.
Das Familienunternehmen, das an mehr als 120 Standorten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Hamburg präsent ist, wird bereits in vierter Generation geführt.
Parfümerie Pieper: Insolvenz in Eigenverwaltung
/ 25.11.2025Die Parfümerie Pieper hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Der Geschäftsbetrieb soll online und stationär uneingeschränkt weiterlaufen…

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