Die Palmers Textil AG hatte im April während der zweiten Gläubigerversammlung im Rahmen des Sanierungsverfahrens verkündet, dass eine strategische Investorengruppe rund um ein börsennotiertes, nicht aus Österreich stammendes Textilunternehmen einsteigen werde – jetzt wurde der Sanierungsplan von der Mehrheit der Gläubiger angenommen. Der Fortbestand des Wäscheunternehmens sei somit in die Wege geleitet worden.
Bei einer errechneten Zerschlagungsquote von 1 bis 3% hat die Insolvenzverwalterin den Sanierungsplan als wirtschaftlich angemessen erachtet, da die Gläubiger im Alternativszenario eine deutlich geringe Quote erhalten würden. Der Sanierungsplan sieht eine Quote von 20%, zahlbar binnen zwei Jahren, vor. Eine Teilquote von 5% ist bei der Sanierungsverwalterin bis zum 30. Juni 2025 zu hinterlegen. Die Voraussetzung für die Bestätigung des Sanierungsplanes sei die fristgerechte Zahlung der Barquote sowie die der Verfahrenskosten. Dies soll von einem Investor übernommen werden.
Forderungen in der Höhe von mehr als 76 Mio. Euro sollen angemeldet worden sein, anerkannt wurden bislang rund 41 Mio. Euro. Palmers hatte im Februar dieses Jahres beim Landesgericht Wiener Neustadt Insolvenz angemeldet, das Verfahren wurde am 15. Februar 2025 eröffnet.
Palmers-Sanierungsplan angenommen
/ 21.05.2025Die Gläubiger des Wäscheunternehmens Palmers haben den Sanierungsplan angenommen. Die Fortführung sei somit in die Wege geleitet worden…

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