Otto Group steigert Gewinn

  /  21.05.2014

Um 1,5% konnte der Gewinn der Otto Group im vergangenen Geschäftsjahr gesteigert werden. Bei der Prognose für das laufende hält man sich bedeckt…

Otto Schrader

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/14 (Stichtag: 28. Februar) konnte die Otto Group bei einer nach Unternehmensangaben planmäßigen Umsatzsteigerung auf 12 Mrd. Euro ein EBIT-Plus um 1,5% von 386 auf 392 Mio. Euro verbuchen. Der Jahresüberschuss steigerte sich um 23% auf 179 Mio. Euro, während der Umsatz währungskursbereinigt um 3,3% anstieg. „Unsere Strategie des werthaltigen Wachstums zahlt sich aus. Wir erwirtschaften mehr Umsatz, erzielen ordentliche Gewinne und haben allein in den vergangenen beiden Jahren rund 1.150 neue Arbeitsplätze geschaffen“, so Hans-Otto Schrader, Vorstandsvorsitzender der Otto Group.

Im Segment Multichannel-Einzelhandel konnte das Ergebnis von 207 auf 238 Mio. Euro ausgebaut werden. Die Umsätze gingen um 0,4% auf knapp 10 Mrd. Euro leicht zurück, hier sollen sich vor allem Währungskurseffekte und der angekündigte Umbau des Geschäftsmodells von 3 Suisses Frankreich umsatzmindernd ausgewirkt haben. Im Segment Finanzdienstleistungen blieb das EBIT mit 208 Mio. Euro trotz Investitionen in die Payment-Lösung Yapital auf einem guten Niveau stabil. Die Umsätze stiegen um 15% auf 683 Mio. Euro. Der Bereich Service, der im Wesentlichen durch die Hermes-Gruppe geprägt wird, machte einen Umsatzsprung von 14,9% auf 1,3 Mrd. Euro, das EBIT fiel jedoch von 46 auf 34 Mio. Euro.

Der Onlineumsatz, der weltweit in rund 100 Shops generiert wurde, steigerte sich um 6,4% (+363 Mio. Euro) auf gut 6 Mrd. Euro. Damit macht dieser 60,5% der gruppenweiten Einzelhandelsumsätze aus. Auf dem deutschen Markt konnte das Onlinesegment einen Zuwachs von 7,2% und damit einen Gesamtwert von 3,69 Mrd. Euro erwirtschaften. Insgesamt sorgten die Kunden hierzulande für einen Umsatzzuwachs von 4,6% auf rund 7 Mrd. Euro, der deutsche Onlinehändler Otto steigerte den Umsatz um 6,7% auf 2,27 Mrd. Euro, während die Heine- sowie die Schwab-Gruppe Umsatzrückgänge von 4,2% respektive 4,4% hinnehmen mussten. Sportscheck bilanzierte ein Minus von 5,1%.

Außerhalb der Euro-Zone wirkten sich die Wechselkursentwicklungen negativ aus. Aufgrund des starken Euros im Vergleich zum US-Dollar, dem Russischen Rubel, Japanischen Yen und Britischen Pfund, konnte die Otto Group auf internationaler Nicht-EU-Ebene nur geringe Einzelhandelsumsätze ausweisen.

„Für das laufende Jahr haben wir uns anspruchsvolle Ziele für Umsatz und Ertrag gesetzt“, so Schrader. Aufgrund der angespannten weltpolitischen Lage sei allerdings nicht absehbar, wie sich etwa die Entwicklungen in Osteuropa auf die Konsumstimmung auswirken und wie sich der Euro im Vergleich zu anderen Währungen entwickeln werde. Aus diesem Grund halte man sich mit einer konkreten Prognose zurück.

FÜR DEN VOLLSTÄNDIGEN INHALT DIESER SEITE, MELDEN SIE SICH BITTE AN.

Noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt für den kostenfreien 1st-blue-Business Club.
Als Teil unserer Community erhalten Sie Zugriff auf Branchen-News, Orderinfos, Netzwerktools und den wöchentlichen B2B-Newsletter.