Der Versandhändler Otto hatte sich Ende 2012 nach der Insolvenz des Konkurrenten Neckermann dessen Namens- sowie Markenrechte sichern lassen und die Internetdomains Neckermann.de sowie Neckermann.com gekauft. Ab Februar dieses Jahres sollen diese nun einen Relaunch erfahren und Waren aus dem Otto-Sortiment anbieten, bisher wurden Interessenten der Seite auf das Online-Portfolio der Otto-Töchter weitergeleitet.
Man müsse beobachten, was die Kunden interessiert und erst dann entscheiden, ob es weitere und wenn ja, welche Schritte es geben wird, so Otto-Sprecherin Ulrike Abratis. Zunächst müsse man jedoch schauen, wie groß die Stahlkraft der Marke noch ist. Vorerst soll das Unternehmen keine Schwerpunkte im Sortiment setzen wollen, es kursieren jedoch Gerüchte, die besagen, dass besonders der Möbelbereich wieder stärker ins Visier genommen werden wird.
Im Zuge der Übernahme hat die Otto Group zudem Zugriff auf die Kundenkartei, um die früheren Neckermann-Besteller anzusprechen. Dies soll in den kommenden Wochen verstärkt im Fokus stehen.
Für künftige Kunden wird sichtbar sein, dass er Kunde bei Otto ist. Die Prozesse für die Bestell-, Bezahl- und Liefervorgänge werden von Otto übernommen, das bedeutet, der Kunde erhält auch eine Rechnung von Otto.
